„What’s next Berlin?“ – Alles bleibt anders

Das Sony Center nimmt sein 20. Jubiläum zum Anlass, um gemeinsam mit dem Berliner Medienhaus Mit Vergnügen den Podcast „What’s next, Berlin?“ zu starten. In fünf vom Berliner Coworking Pionier Ansgar Oberholz moderierten Folgen stellen sich Vordenker, Innovatoren und Trendsetter Berlins der Frage, in welche Richtung sich die Hauptstadt entwickeln muss, um auch in Zukunft ein Ort lebendiger Innovationskultur zu bleiben und internationale Talente anzulocken.

Was sind die Trends in Kunst und Kultur, Food, Urban Development, New Business/Tech und New Work? Welchen Einfluss haben sie auf die weitere Entwicklung Berlins?

20 Jahre nach Eröffnung des Sony Centers richten wir den Blick nach vorn – auf das Sony Center, auf die Stadt, auf die Zukunft.

 

Trailer

 

Vodcast mit Yasha Young

Im ersten Vodcast erörtert die deutsch-amerikanische Kuratorin und Galeristin Yasha Young zusammen mit Ansgar Oberholz den Einfluss von Kunst auf die Stadtentwicklung.

Welche Bedeutung hat der Potsdamer Platz speziell für die Berliner Kunst- und Kulturlandschaft? Warum ist Kunst im öffentlichen Raum heute so wichtig für eine Stadt wie Berlin?

 

Podcast mit Yasha Young

 

Podcast mit Tim Renner

Moderator Ansgar Oberholz diskutiert mit dem Ex-Kulturstaatssekretär und Motor FM-Gründer Tim Renner das Potenzial Berlins als Innovationshauptstadt und die aktuellen Herausforderungen für die Hauptstadt, diese Möglichkeiten auch wirklich auszuschöpfen. Welchen Ideen sollte Berlin bei der Stadtentwicklung folgen, um Innovation, Kreativität und kulturelle Vielfalt in Zukunft noch besser zu fördern?

„Ich glaube, eine gute Stadtpolitik ist eine, die dahin führt, dass ich wirklich Quoten habe für Räume, die entstehen und entwickelt werden müssen von Menschen, die dafür  investieren , dass sich neue Kultur entwickeln kann.“

(Tim Renner in der neuen Folge „What’s next, Berlin?“ dem Innovationspodcast des Sony Centers)

Der Podcast „What’s next, Berlin?“ erscheint immer dienstags auf der Webseite des Sony Centers und überall, wo es Podcasts gibt.

 

 

Über Tim Renner

Tim Renner ist Musikproduzent, Journalist und Autor und kultureller Tausendsassa. 1994 gründete er seine Firma Motor Music, mit der er unter anderem Bands wie Rammstein verlegte, bis er 2001 Geschäftsführer von Universal Deutschland wurde. Von 2014 bis 2016 war er zudem als Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten verantwortlich für die Kultur in der Hauptstadt. 2003 wurde er vom Weltwirtschaftsforum als „Global Leader for Tomorrow“ benannt, heute betreibt er die strategische Beratung ‘Rathaus’.

 

Podcast mit Niko Woischnik

Berlin, 30. Juni 2020. Als einer der bedeutendsten Innovationsstandorte weltweit zieht Berlin junge Unternehmer aus aller Welt an. Inzwischen ist die deutsche Hauptstadt dank ihrer boomenden Gründerszene und der Infrastruktur für erfolgreiche Förderung und Finanzierung international als Startup-Hub und Nährboden für Kreative anerkannt. Zu diesen kreativen Köpfen zählt auch Unternehmer Nikolas Woischnik, der das Berliner Start-up-Ökosystem seit vielen Jahren aktiv mitgestaltet. 2012 gründete er das Tech Open Air, das mit rund 20.000 BesucherInnen als das größte interdisziplinäre Tech-Festival Europas gilt und die internationale Tech- und Kreativszene zusammenbringt.

In der aktuellen Folge des Innovationspodcast des Sony Center „What’s next Berlin?“ geht Nikolas Woischnik der Frage nach, wie sich Berlin auch zukünftig im Wettbewerb der besten internationalen Start-up-Destinationen behaupten kann. Wird Berlin zum nächsten Silicon Valley? Wie kann die Stadt ihre Innovationskraft langfristig erhalten? Und vor welchen grundsätzlichen Herausforderungen steht das Berliner Start-up-Ökosystem? Diese und weitere Fragen zur Zukunft der Berliner Start-up- und New Business-Szene diskutiert Woischnik in der dritten Podcast-Folge, die am Dienstag, 30. Juni erscheint, mit Moderator und Berliner Coworking Pionier Ansgar Oberholz.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass das Ökosystem der Start-up- und Tech-Szene einen stärkeren interdisziplinären Austausch benötigt, um weltweit noch erfolgreicher sein zu können. Als Start-up-Unternehmer agieren wir oft in einer Blase. Doch wir können nicht alles alleine bewerkstelligen, sondern müssen Brücken schlagen zu traditioneller Industrie, zu den Verbänden, in die Politik und – vielleicht wichtiger als alles andere – in die Wissenschaft. Die Voraussetzung dafür zu schaffen, das wäre ein Ziel, das sich Berlin nochmal mit auf den Weg geben sollte.“

(Niko Woischnik in der neuen Folge „What’s next, Berlin?“ dem Innovationspodcast des Sony Centers)

 

 

Über Nikolas Woischnik

Mit zahlreichen Gründungen gestaltet Nikolas Woischnik seit vielen Jahren das Berliner Start-up-Ökosystem mit. So ist er unter anderem Gründer des Tech Open Air, Europas erstem und größtem interdisziplinären Technologie-Festival. Doch begonnen hat alles mit Tech Berlin, dem ersten englischsprachigen Berliner Blog. Es folgte die Gründung seiner Firma Ahoy Berlin, mit der er Coworking Spaces anbot und die mittlerweile zu Knotel gehört. Zudem gründete er die Kommunikationsagentur Openers sowie jüngst die Non-Profite-Initiative Healthy Together, die unter dem Motto „Technologie rettet Leben“ aktiv Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in der Corona-Krise mit der Entwicklung technologischer Lösungen unterstützt.

 

Podcast mit Pia Frey

Konzepte aus dem Bereich „New Work“ gewinnen – getrieben von Phänomenen wie Globalisierung und Digitalisierung – seit Jahren weltweit an Bedeutung. Die Corona-Krise hat diesen Wandel zusätzlich beschleunigt und neue Maßstäbe für effiziente, flexible Formen der Zusammenarbeit gesetzt. Auch in Berlin wird sich die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter der Kreativökonomie weiter verändern.

Das weiß auch Pia Frey, New Work-Expertin und Gründerin des Berliner Medien- und Tech-Start-ups Opinary. In der am 7. Juli erscheinenden Folge des vom Sony Center veröffentlichten Innovationspodcast „What’s next, Berlin?“ spricht sie mit Moderator Ansgar Oberholz über aktuelle New-Work-Trends. Im Fokus steht darüber hinaus der gegenwärtig rasante Wandel der Arbeitswelt und die daraus resultierenden Konsequenzen. Wie sieht der „normale“ Büroalltag in Zukunft aus? 

„Berlin verfügt – gerade im Vergleich zu anderen Städten – über eine positive Verträumtheit. Mich würde es daher freuen, wenn sich Berlin zu einem zentralen Ort für Sozialunternehmer und gesellschaftsorientierte Geschäftsmodelle entwickelt – Unternehmen, die zwar profitorientiert aufgestellt sind, aber auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dazu haben wir in Berlin und in Deutschland andere Möglichkeiten als in anderen Ländern und Märkten.“

(Pia Frey in der neuen Folge „What’s next, Berlin?“ dem Innovationspodcast des Sony Centers)

 

 

Über Pia Frey

Pia ist die Gründerin des Medien-Tech-Start-ups Opinary und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit New Work-Themen. Sie ist Geschäftsführerin und Head of Pusblishers bei Opinary. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit großen Medienhäusern wie Spiegel Online, der Funke Mediengruppe und Hubert Burda Media zusammen, betreibt Büros in Berlin, London und New York und beschäftigt über 60 MitarbeiterInnen. 2016 wurde Pia zur „Journalistin des Jahres“ und 2017 in die europäische Liste der „30 under 30“ des Forbes Magazins gewählt.

 

Podcast mit Billy Wagner

Die Corona-Krise könnte die Gastronomiebranche dauerhaft verändern. Während Restaurants und Cafés für mehrere Wochen geschlossen bleiben mussten, hat sich die Art und Weise, wie Menschen Essen erleben, wesentlich geändert. Einerseits haben viele Menschen das Kochen und Essen im eigenen Zuhause neu oder wieder für sich entdeckt. Andererseits haben sich viele ihr Essen nach Hause liefern lassen, sei es über Lieferdienste oder direkt von Restaurants, darunter sogar welche, die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet sind.

Welche neuartigen gastronomischen Konzepte zukunftsträchtig sind und worauf sich die Gastronomie in den nächsten Jahren einstellen muss, erläutert Wirt und Sommelier Billy Wagner in der am 14. Juli erscheinenden Folge des vom Sony Center veröffentlichten Innovationspodcasts „What’s next, Berlin?“. Mit Moderator Ansgar Oberholz spricht der Eigentümer des Kreuzberger Restaurants „Nobelhart & Schmutzig“ über die aktuelle Transformation der Food-Szene. Dabei lässt er uns zugleich auf seine Kindheit in einer Gastronomen-Familie zurückblicken und erklärt, welchen Einfluss diese Vergangenheit auf ihn als Gastgeber hat.

„Ich glaube, dass viele Menschen in den letzten Monaten großartige Erfahrungen mit Lebensmitteln gemacht haben, die sie selbst zubereitet haben. Denn sie hatten Zeit und haben sich damit auseinandergesetzt, wo ihre Lebensmittel herkommen. […] Trotzdem wird es immer so sein, dass Menschen aus ihren eigenen vier Wänden heraus und an einen Ort gehen möchten, an dem sie jemanden treffen und sich unterhalten können. Dafür ist die Gastronomie da und lockert das Ganze etwas auf. Der physische Ort wird deshalb noch sehr lange eine bedeutende Rolle spielen.“

(Billy Wagner in der neuen Folge „What’s next, Berlin?“ dem Innovationspodcast des Sony Centers)

 

 

Über Billy Wagner

Billy Wagner betreibt seit 2015 sein Restaurant „Nobelhart & Schmutzig“ in Kreuzberg, das unter dem Motto „Brutal lokal“ nicht nur nachhaltige Sterneküche serviert, sondern dabei auch immer wieder politisch Position bezieht. 2020 bekam Billy Wagner für das Restaurant die Auszeichnung für Nachhaltigkeit des Guide Michelin und sprach sich sehr kritisch dagegen aus. Seit Corona bietet das Nobelhart & Schmutzig auch Sterneküche für zu Hause an und ist damit sehr erfolgreich.